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Vieles ist Demagogie - Gespräch zu einem ZDF-Beitrag, mit Kommentar

2012-03-19 11:51 von Paul Werner Zeh (1 Kommentare)

Der folgende Text bezieht sich auf die ZDF-Sendung „Drehscheibe Deutschland“. Siehe unter
www.zdf.de/ZDFmediathek

„Nordhausens Wasserverband-Geschäftsführer Ulrich Schardt widerspricht einem ZDF-Bericht (s.u.) zur Trinkwasserqualität. Mit ihm sprach Hans-Peter Blum.

Am Dienstag berichtete die ZDF-Sendung "Frontal 21" über die schlechte Qualität des angeblich so sauberen Trinkwassers in Deutschland. Halten Sie dies für Panikmache oder ist es nachvollziehbar?

Ulrich Schardt: Der Bericht ist so nicht haltbar. Viele grundsätzliche Dinge, die angesprochen wurden, sind für mich reine Demagogie.

Zum Beispiel?
Schardt: Das Grundproblem ist die Herangehensweise. Es wird das Bundesland Nordrhein-Westfalen als die am dichtesten besiedelte Region der Bundesrepublik herangezogen. Dort herrschen aber ganz andere Bedingungen als in Nordthüringen.

Was bedeutet das für die Qualität des Trinkwassers?

Schardt: In Nordrhein-Westfalen wird Trinkwasser auch aus Flüssen gewonnen. Dass der Rhein mit seinen vielen chemischen Fabriken eine ganz andere Dimension wie etwa die Zorge hat, versteht sich von selbst. Da kann es schon einmal zu Qualitätsproblemen kommen. Es ist aber unredlich, die Schwierigkeiten von NRW auf ganz Deutschland zu projizieren.

Was ist im Südharz anders?

Schardt: Wir entnehmen das Trinkwasser aus der Talsperre und dem Grundwasser. Im Umkreis der Talsperre sind Wälder und Wiesen, da gibt es kilometerweit keine Menschen oder Betriebe, die Einfluss auf das Wasser nehmen können. Und das wirkt sich dann auch positiv auf unsere Wasserqualität aus.

Es wurde bei "Frontal 21" gefordert, die Filteranlagen zu verbessern, um zu verhindern, dass Keime und Viren ins Trinkwasser gelangen. Wie ist der Stand der Technik im Nordhäuser Wasserwerk?

Schardt: Wir gehören zu den zwei Prozent in Deutschland, die im Bericht gelobt werden. Wir verfügen im 2008 neu gebauten Wasserwerk über eine Ultrafiltrationsanlage. Damit gelingt es uns, Keime, Bakterien und sogar Viren zu separieren.

Gab es Überlegungen, die noch weiterführende Nanofiltration im Wasserwerk einzubauen?

Schardt: Ja. Aber unser Antrag auf eine entsprechende Förderung wurde 2008 vom Thüringer Umweltministerium abgelehnt.

Was sagen Sie zu den im Bericht geäußerten Forderungen, die Analyse von derzeit etwa 50 Schadstoffen zu erweitern?

Schardt: Diese Zahl stimmt nicht. Bei unserer regelmäßigen Analyse des Trinkwassers müssen wir die Grenzwerte von etwa 200 Schadstoffen einhalten.

Wie oft kommt es zu Grenzwertüberschreitungen?

Schardt: Das ist schwierig zu beantworten. Wenn ein Grenzwert überschritten ist, wird eine nachfolgende Probe genommen. In den allermeisten Fällen ist es dann in Ordnung.

Hans-Peter Blum / 08.03.12 / TA"

Quelle: www.thueringer-allgemeine.de am 08.03.2012

Unser Kommentar:

Glückwunsch, Herr Schadt, dass Sie zu den 2% gelobten Regionen gehören. Die Wasserwerke tun wirklich ihr Bestes im Rahmen der politischen Vorgaben und technischen Möglichkeiten. Bedenken Sie aber, dass die kontrolllierten bis 200 Schadstoffe zu den möglichen nahezu 2.000 Schadstoffen im Wasser stehen. Also liegen 1.800 außerhalb der Kontrolle.
Bedenken Sie, dass Medikamentenrückstände und deren Cocktails nicht aufgehalten werden - auch nicht durch Nanofilter.
Bedenken Sie, dass kein Filter der Welt, die durch die Schadstoffe im Wasser gespeicherten Frequenzen / Informationen zurückhalten kann. Diese Frequenzen / Informationen erreichen unsere Körperzellen und wirken dort, wenn sie nicht durch natürliche rein physikalische vielseitige Verwirbelungen gelöscht werden, wie auch Bakterien und Viren. So wären Grenzwerte überflüssig.
Das macht derzeit kein Wasserwerk. Auf solche technologischen Prozesse sollten sich die Trinkwasserforschung und die Wasserwerke richten bzw. die vorhandenen Erkenntnisse nutzen und nicht diese vorhandenen Lösungswege abblocken mit solchen Argumenten wie: Sie seien "nicht gelistet".
Es ist ein Umdenken erforderlich. Der Mensch und sein Wohlbefinden sollten Ausgangspunkt und Ziel jeder Handlung werden, die Einfluss auf die Wasser-, Luft- und Lebensqualität hat und nicht die zerschmetternde Haltung, wenn es denn technisch und wirtschaftlich vertretbar sei.

Wie gefährlich ist Trinkwasser - drehscheibe - ZDFmediathek

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Kommentar von Christian Narkus | 2012-03-19

"Wenn ein Grenzwert überschritten ist, wird eine nachfolgende Probe genommen. In den allermeisten Fällen ist es dann in Ordnung."
Das erinnert mich an die EU-Taktik zum 'Vertrag von Lissabon'; solange messen, bis wir haben was wir wollen? Das stimmt mich sehr nachdenklich. Gut, dass wir die AH nutzen.

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